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Berufsbedingte Mobilität – Identifikation und Erprobung von Präventionsansätzen

Berufsbedingte Mobilität nimmt zu. Ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland ist berufsbedingt mobil. Berufsbedingte Mobilität ist dabei mit hohen Risiken verbunden. In 2012- fanden 139 Personen ihren Tod im Straßenverkehr, während sie ihren beruflichen Verpflichtungen nachgegangen sind. Verkehrsunfälle haben deutlich schwerere Folgen und längere Ausfallzeiten als andere Arbeitsunfälle: Mehr als 50 % der durch die gesetzlichen Versicherungen getragenen tödlichen Unfälle und neuen Renten sind Verkehrsunfällen geschuldet. Für die Prävention stellt berufsbedingte Mobilität eine besondere Herausforderung dar, da sie nur zu einem kleinen Teil bei innerbetrieblichen Wegen und Tätigkeiten geschehen.
Im Rahmen des Projekts sollen die Daten der online-basierten GUROM-Erhebung (Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung Organisationaler Mobilität) für ausgewählte Berufsgruppen vertiefend ausgewertet und entsprechende Präventionsmaßnahmen evaluiert werden. Ziel der Forschung ist es, wissenschaftlich fundierte Präventionsmaßnahmen für mobile Tätigkeiten mit definierten Belastungsprofilen empfehlen zu können.

Das auf eine 3-jährige Laufzeit angelegte Projekt wird in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Professur für Arbeitswissenschaft, Technische Universität Dresden, dem Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie, Friedrich-Schiller Universität Jena und GITTA GmbH Berlin durchgeführt.

Ansprechpartner:Christof Barth, Clarissa Eickholt, Philip Ashton
Auftraggeber:Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Projektstatus:laufend


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