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Anforderungen an Koordinatoren/Koordinatorinnen für Sicherheit und Gesundheitsschutz gemäß Baustellenverordnung vom 10. Juni 1998

Private und öffentliche Bauherren sind Adressaten der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung). Diese Verordnung hat das Ziel, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Baustellen wesentlich zu verbessern. Dem dient u. a. die in § 3 enthaltene Verpflichtung für den Bauherrn, in bestimmten Fällen einen oder mehrere Koordinatoren zu bestellen.
Eine vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung 1999 herausgegebene „Hilfe“ soll den Bauherrn bei der Auswahl und Beauftragung eines fachlich und persönlich geeigneten Koordinators sowie bei der Kontrolle der Tätigkeit des eingesetzten Koordinators unterstützen und ihm helfen, die erforderliche Koordination wirtschaftlich und seiner Verantwortung entsprechend zu veranlassen. Beispielhaft werden auch die Aufgaben des Koordinators dargestellt, die diesem übertragen werden sollten.
Das hiermit vorgelegte Anforderungsprofil wurde vorrangig unter der Aufgabenstellung erarbeitet, als Grundlage für die Entwicklung von Modulen für die Qualifizierung von Personen mit unterschiedlicher Vorbildung und Erfahrung zu Koordinatoren für Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen zu dienen. Das Anforderungsprofil kann aber auch den Personen, die an einer zukünftigen Koordinatorentätigkeit Interesse haben, Orientierung bieten, welche Anforderungen Bauherren an sie stellen werden. Das Anforderungsprofil kann ferner dazu genutzt werden, sich über die Anforderungen bei der Bestellung eines geeigneten Koordinators klar zu werden.

Ansprechpartner:Lutz Wienhold
Kooperationspartner:RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., Eschborn
Auftraggeber:Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Projektstatus:abgeschlossen 2000
Publikationen:


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