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Arbeitsplätze mit Gefahrstoffbelastung und hohem Frauenanteil

Das Forschungsvorhaben wurde in drei Arbeitsschritten durchgeführt: Schwerpunktmäßige statistische Analysen über Umfang und Veränderung der Frauenarbeit, Literaturanalysen und Expertengespräche zur Gefahrstoffbelastung an Frauenarbeitsplätzen, Betriebsbegehungen und exemplarische Messungen.
Frauen verrichten häufig Tätigkeiten, die Fingerfertigkeiten erfordern. Daraus ergibt sich ein erhöhtes Risiko des unmittelbaren Hautkontakts mit Gefahrstoffen. Absaugeinrichtungen an Arbeitsplätzen sind zum Teil wenig wirksam. Messungen erbrachten in einigen Arbeitsbereichen Grenzwertüberschreitungen. Überraschend war die Häufigkeit konkreter Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Gefahrstoffe an Frauenarbeitsplätzen. Es wurden viele Beispiele angetroffen, an denen diese Frauen arbeitsmedizinisch nicht beraten wurden. In vielen Fällen zeigte sich, dass die Frauen nur unzureichend darüber informiert waren, mit welchen Stoffen sie umgehen und welche Gefährdungen von den Stoffen ausgehen.

Ansprechpartner:Gundolf Kliemt
Auftraggeber:Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Projektstatus:abgeschlossen 1995
Publikationen:


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